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ECUADOR IN SÜDAMERIKA


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Ecuador ist ein wahres Paradies für Vogelbeobachter! Extra für Sie haben wir einige Spezialprogramme mit der Hilfe von Ornithologie-Experten zusammengestellt.

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Schnee am Äquator 11 tägige Bergreise zum Vulkan Cayambe 5790m

20 tägige Bergsteiger Reise
Der Äquator verläuft genau über die gewaltigen Gletscher des Vulkan Cayambe, dem mit 5790m Höhe dritthöchsten Berg der ecuadorianischen Anden. Diese Reise führt Sie von der Hauptstadt des Landes, Quito, zu den vielen umliegenden Bergen deren Besteigungen Sie immer höher hinauf bringen. Auf diese Weise erlangen Sie eine optimale Aklimatisation um schliesslich zum Gipfel des höchsten Punktes der Welt am Äquator aufzusteigen. Auf Ihren Wanderungen werden Sie aber nicht nur die Berge der Anden sondern auch die Hochland-Indios und ihre einfache Art des Lebens zwischen den hohen Vulkanen kennenlernen.

Reiseverlauf:

Tag 01 Montag: Ankunft in den Anden von Ecuador
Ankunft in Quito, der auf 2.830 m Höhe gelegenen Hauptstadt von Ecuador. Wir holen Sie am Flughafen ab und bringen Sie in das Hotel Sierra Nevada im modernen Zentrum der Stadt. -/-/-

Tag 02 Dienstag: Die koloniale Altstadt von Quito
Bei einer Rundfahrt bekommen Sie einen Eindruck von der Vielseitigkeit der Hauptstadt und ihrer bewegten Geschichte. Von dem modernen Teil der Stadt im Norden geht es zu den schönen Plätzen und Kirchen im kolonialen Teil im Süden der Stadt. Aufgrund ihrer vielen historischen Baudenkmäler wurde die Altstadt 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt . Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Sierra Nevada. -/-/-

Tag 03 Mittwoch: Äquatordenkmal - Wanderung im Pululahua Vulkankrater
Heute morgen fahren Sie Richtung Norden zum Äquatordenkmal. Hier können Sie auf dem Äquator mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel der Erde stehen und haben die Möglichkeit das ethnographische Museum im Innern des Denkmals zu besuchen. Anschließend fahren Sie zu dem nahegelegenen Schutzgebiet „Reserva Geobotánica Pululahua“ (ca. 2.500 m), wo Sie im Krater des gleichnamigen erloschenen Vulkans bei einer Wanderung die Schönheit der ursprünglichen Pflanzenwelt erkunden. Am Abend kehren Sie nach Quito in das Hotel Sierra Nevada zurück. F/M/-

Tag 04 Donnerstag: Besteigung des Vulkan Pasochoa
Ein Ausflug in das Waldschutzgebiet Pasochoa etwa 30 km südlich von Quito führt Sie in den ecuadorianischen Andenhochwald. Gleichzeitig können Sie sich weiter an die Höhe gewöhnen. Der Zugang liegt auf ca. 2.700 m Höhe. Sie wandern vorbei an Bromelien, Orchideen und verschiedenen Zedernarten bis in Höhen von über 3.500 m die Vegetation in den typischen Bewuchs des andinen Hochlandes übergeht. Der Gipfel des Cerro Pasochoa, den Sie nach 3-4 Stunden erreichen werden, ist 4.200 m hoch und mit vielfältiger Paramovegetation bewachsen. Hier leben über 150 Vogelarten. Kolibris kann man hier gut beobachten und mit etwas Glück sehen Sie auch einen Kondor. Für den Rückweg benötigen Sie ca. 2 Stunden. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Quito in das Hotel Sierra Nevada zurück. F/M/-

Tag 05 Freitag: Besteigung des Vulkan Guagua Pichincha
Vulkankrater

Der Guagua Pichincha bietet eine interessante Möglichkeit sich bei einer Wanderung in großer Höhe für die hohen Schneegipfel zu akklimatisieren. Das in dem gleichnamigen Hochbecken gelegene Andendorf Lloa (ca. 3.500 m) im Südwesten Quitos ist Ausgangspunkt für diesen Ausflug in die andine Bergwelt. Von hier führt ein Feldweg die Ausläufer des Guagua Pichincha hinauf bis zur Schutzhütte unterhalb des Kraterrandes, die Sie nach einer ca. 5-stündigen Wanderung erreichen. Nun trennen Sie nur noch Minuten von dem 4.794 m hohen Gipfel des aktiven Vulkan (die letzte Eruption war im Jahre 1999 und begrub Quito unter einer bis zu 40cm dicken Staubschicht), von dem Sie in den hufeisenförmigen, nach Westen hin offenen Krater blicken können. Die seinem Inneren entsteigenden Rauchschwaden und die immer wieder neu aufgeschütteten Geröll- und Aschekegel sind Beweise seiner Aktivität. Für den Abstieg benötigen Sie ca. 3 Stunden. Abends kehren Sie wieder zu Ihrem Hotel in Quito zurück. F/M/-

Tag 06 Samstag: Otavalo Indiomarkt und Wanderung im Hochland
Heute begeben Sie sich in das bunte Treiben des berühmten Indiomarktes von Otavalo, der rund um die Plaza de Ponchos stattfindet. Nach ausgiebigem Besuch des farbenfrohen Marktviertels für Nahrungsmittel, Kunsthandwerk und allerlei Souvenirs essen Sie in einem typischen Restaurant zu Mittag. Nachmittags steht zunächst der Besuch in der Kraterlagune Cuicocha an, die Ihnen, umgeben von typischer Hochlandvegetation, gute Ausblicke auf das innerandine Hochbecken bietet. Anschließend geht es weiter nach Cotacachi, einem kleinen Ort, der für seine Lederarbeiten berühmt ist. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Hacienda Chorlavi, in der Sie zu Abend essen und übernachten. F/M/A.




Tag 07 Sonntag: Wanderung am Vulkan Imbabura

Von der Hacienda Chorlavi fahren Sie über die Panamericana nach Norden nach Ibarra, der Hauptstadt der Provinz Imbabura und weiter zu dem idyllischen Andendorf La Esperanza. Hier beginnen Sie eine Wanderung entlang der Hänge des Vulkan Imbabura ( 4600m ). Sie wandern vorbei an Weiden und Feldern bis hoch in die typische Graslandschaft der Hochanden. Anschliessend fahren Sie weiter zu der malerischen Hacienda Guachala nahe der Kleinstadt Cayambe am Fuße des majestätischen Vulkans Cayambe (5.790 m). Bei einem Spaziergang haben Sie Gelegenheit die nähere Umgebung dieser wunderschönen kolonialen Hacienda zu erforschen. Guachalá wurde 1495 in einer von Inkas bevölkerten Gegend gegründet. Das Wort “Guachalá” kommt aus der Quichua-Sprache und bedeutet “fernes Land”. Im 19. Jahrhundert mietete García Moreno, der damalige ecuadorianische Präsident, die Hacienda und pflanzte die Eukalyptusbäume. In dieser Hacienda übernachteten schon eine Reihe berühmter Gäste, wie z.B. Edward Whymper. Sie werden in der Hacienda zu Abend essen und übernachten. F/M/A

Tag 08 Montag: Schnee am Äquator
Von der Hacienda fahren Sie heute zu den Gletschern des Cayambe. Über das Dorf Cayambe fahren Sie auf holperigen Wegen durch eine weite Acker- und Weidelandschaft zu der Hacienda Piemonte und dann auf einer Piste hinauf zum Refugium Ruales-Oleas-Berge auf ca. 4600m Höhe an den Südwestflanken des Cayambe (5.790m). Da der Äquator quer durch den Cayambe verläuft ist er nicht nur der höchste Punkt am Äquator, sondern auch der einzige Ort auf diesem Breitengrad, der Schnee hat. Nach dem Lunch nutzen Sie den Nachmittag für eine Akklimatisierungswanderung am Berg und erkunden mit dem Führer die beste Route für den nächtlichen Aufstieg. Mit etwas Glück sieht man Kondore elegant am Himmel schweben. Rückkehr zu der Hütte, wo Sie zu Abend essen und früh schlafen gehen. F/L/A

Tag 09 Dienstag: Besteigung des Vulkan Cayambe ( 5790m )
Ritt in die Höhe der Anden

Gegen Mitternacht beginnen Sie mit den Vorbereitungen für die Besteigung und nach einem kleinen Frühstück brechen Sie zum Gipfel auf. Bei normalen Wetterbedingungen und guter Kondition dauert der Aufstieg ca. 6-7 Stunden. Die phantastische Gletscherlandschaft liegt genau an der Äquatorlinie, was einmalig auf der Welt ist und die herrliche Aussicht wird unvergesslich bleiben. Selbst der Rückweg (ca. 4 Std.) zur Hütte über die Schneefelder wird ein Erlebnis werden. Nach einer Erholungspause in der Hütte fahren Sie wieder hinunter zur Panamericana. Nachmittags fahren Sie über einen Andenpaß (4.050 m) nach Papallacta. Ein kurzes Stück unterhalb des Passes speisen Thermalquellen die schönste Badeanlage des Landes, in der Sie sich auf 3700 m Höhe herrlich entspannen können. Eingebettet in Nebelwälder und die bizarre, immergrüne Paramaovegetation ist diese Anlage mit ihren gemütlichen Cabañas ein unvergessliches Erlebnis. Bei gutem Wetter können Sie sogar den Eisriesen Antisana (5.758 m) beim Baden erblicken. Sie übernachten in dem Hotel „Termas de Papallacta“. F/M/A

Tag 10 Mittwoch: Thermalquellen - Quito
Am Morgen haben Sie noch einmal Gelegenheit zu einem entspannenden Bad in den heissen Quellen bevor Sie über die Transozeanische Landstrasse zurück in das andine Hochland nach Quito fahren. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung in Quito. Vielleicht findet sich bei einem letzten Bummel über die Avenida Amazonas mit ihren vielen kleinen Kunsthandwerkgeschäften, Buchläden und Souvenirshops ja noch das ein oder andere Andenken an diese unvergessliche Reise. Übernachtung im Hotel Sierra Nevada. F/-/-

Tag 11 Donnerstag: Rückflug nach Hause
Nach einem letzten Tag in Quito begleiten wir Sie zum Flughafen und verabschieden uns – bis zum nächsten Wiedersehen! F/-/-

F: Frühstück / M: Mittagessen oder Lunchpaket / A: Abendessen


Preis: 1515,- Euro pro Person
Einzelzimmerzuschlag: 233,- Euro ( kein Einzelzimmer im Bergrefugium )

Im Preis eingeschlossen:
Alle Transfers von Ankunft bis Rückreise, deutschsprachige Reiseleitung, Übernachtung in den genannten Hotels und Haziendas ( oder der gleichen Kategorie ) in Doppelzimmern mit privatem Badezimmer, Verpflegung laut Programm, in Quito nur Frühstück, alle Exkursionen und Besichtigungen laut Programm, Bergführer ( zweisprachig in der Regel englisch/spanisch ), Nationalpark- und Eintrittsgebühren.

Im Preis nicht eingeschlossene Leistungen:
Internationaler Flug, Mahlzeiten in Quito, Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausrüstung, individuelle Ausflüge, persönliche Ausgaben, internationale Flughafengebühr USD 32,- beim Rückflug.

NB: Deutschsprachige Bergführer auf Anfrage. Alle unsere Bergführer sind erfahrene und lizenzierte Mitglieder des ecuadorianischen Bergsteigerverbandes ASEGUIM. Wir stellen Ihnen gerne auch qualitativ hochwertige Ausrüstung zur Verfügung und bieten individuelle Programme z.B. mit weiteren Bergtouren und/oder Reservetagen ganz nach Ihren Wünschen.

 

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