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ECUADOR IN SÜDAMERIKA
Ecuador ist ein wahres Paradies für Vogelbeobachter! Extra für Sie haben wir einige Spezialprogramme mit der Hilfe von Ornithologie-Experten zusammengestellt. |

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Termine/Preise
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Aufgrund seiner geographischen Lage hat sich in Ecuador nicht nur eine unglaublich vielfältige Natur entwickelt, sondern darüber hinaus auch eine Vielzahl an Kulturen die von den verschiedenen Lebensräumen in denen sie sich entwickelt haben geprägt wurden und werden. Diese Reise führt Sie durch das Andenhochland und den Oriente und zu den dort beheimateten Kulturen und ihrer Geschichte. Die Reise beginnt in Quito, einer Stadt in der die koloniale Geschichte des Landes noch lebendig ist. Nach einem Ausflug zum Äquator lernen sie das zentrale Hochland der ecuadorianischen Anden, Heimat vieler andiner Volksgruppen, kennen. Auch wenn sich diese Hochlandvölker in vielen Traditionen und in ihrer Kleidung unterscheiden, eint sie doch das Quechua als gemeinsame Sprache, auch mit den Indios des nördlichen Andenhochlandes. Das nächste Ziel Ihrer Reise sind die tropischen Regionen des Amazonas Regenwaldes, dessen vielfältige Natur und die darin lebenden Kulturen Sie mit Unterstützung einheimischer Führer kennenlernen werden. Nach dem Besuch des subtropischen Regenwaldes bereisen Sie die nördlichen Anden von Ecuador. Hier ist es besonders der Volksgruppe der Otavaleños gelungen eine erfolgreiche Verbindung zwischen althergebrachten Traditionen und moderner Marktwirtschaft zu schaffen. Neben Andenken und Photos werden Sie vor allem die vielen Erinnerungen und Eindrücke dieser besonderen Kulturreise am Äquator auf Ihrem Flug nach Hause begleiten.
Reiseablauf:
01. Tag Montag: Ankunft in Ecuador
Ankunft in Quito, der inmitten der Anden liegenden Hauptstadt von Ecuador. Empfang am Flughafen und Transfer zu dem Hotel Patio Andaluz. Das 4-Sterne-Hotel Patio Andaluz befindet sich in einem stilvollen kolonialem Gebäude, dessen Geschichte auf die Gründung Quitos zurückreicht und mit viel Liebe zum Detail restauriert wurde. Gelegen im Herzen des historischen Zentrums von Quito ist es von Kirchen, Museen und nationalen Monumenten umgeben. Die geräumigen Zimmer sind alle ohne auf den Komfort eines Luxus-Hotels zu verzichten, im kolonialen Stil eingerichtet. Abends erfolgt bei einem Willkommens-Cocktail im Hotel mit Ihrem Reiseleiter eine Besprechung der Reise bei der Sie auch detaillierte Informationen für den folgenden Tag erhalten. -/-/-
02. Tag Dienstag: Koloniales Quito
Nach dem gemütlichen Frühstück unternehmen Sie einen Rundgang durch 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt Quitos. Sie ist mit ihren wunderschönen Gebäuden aus der Kolonialzeit (1700 – 1742), den Kirchen und Museen und anderen historischen Bauwerken die eigentliche Sehenswürdigkeit der „schönsten Stadt Lateinamerikas“. Sie spazieren zunächst zu der nahen „Plaza de la Independencia“, umgeben von der Kathedrale, dem Präsidentenpalast, dem Rathaus und dem Palast des Erzbischofs. Ihr Weg führt Sie zu der Kirche von San Francisco, eines der imposantesten religiösen Gebäude der Neuen Welt. Die beeindruckenden Fassaden und das Atrium führen in das Innere der Kirche, wo Sie die Heilige Jungfrau von Quito auf dem Hauptaltar bewundern können. Die gesamte Kirche ist im Barockstil erbaut worden, jedoch stark vom maurischen Stil beeinflusst. Sie besichtigen das Kloster San Augustin und das Klostermuseum de San Diego, auch als Recoleta de San Diego bezeichnet, da sich hier in der Kolonialzeit die Franziskaner Mönche zur Buße und Sühne zurückgezogen haben. Bei einem Besuch des Museums der Stadt Quito, erfahren Sie viel über das tägliche Leben in der Stadt von der Zeit 10.000 vor Christus bis zum 20 Jahrhundert. Zwischen den Besuchen dieser grossartigen Bauwerke essen Sie im Zentrum der Stadt in einem traditionellen Restaurant mit typisch ecuadorianischen Spezialitäten zu Mittag. Übernachtung in dem Hotel Patio Andaluz. F/M/-
03. Tag Mittwoch: Kulturen am Äquator
Morgens gibt Ihnen ein Besuch im Museum de la Casa de la Cultura einen guten Überblick über die Kunst-Geschichte der vielen Kulturen des Landes. Ausstellungen archäologischer Fundstücke aus präkolumbischer- und Inkazeit, kolonialer Kunst und Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts führen Sie durch die Geschichte äquatorialen Kunsthandwerks. Anschliessend verlassen Sie Quito und fahren nach Norden zu dem Äquatordenkmal. Das 30m hohe Monument erinnert an die französisch-spanische geodätische Expedition von 1736-1744, die unter der Leitung von Charles de la Condamine die Position des Äquators festlegte und bietet Ihnen die Möglichkeit mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel der Erde zu stehen. Bei einem Besuch des nahe gelegenen Museo de Sol werden Sie viel über die Kultur und vor allem das Wissen der Inkas erfahren. So haben die Inkas schon mehr als 200 Jahre vor der Expedition von Condamine den Äquator mit einfachsten Mitteln exakt berechnet. Am Nachmittag kehren Sie nach Quito zu dem Hotel Patio Andaluz zurück. F/M/-
04. Tag Donnerstag: Saquisili Indiomarkt
Am Vormittag fahren Sie über die Panamericana Richtung Süden. Wenn das Wetter mitspielt, verwandelt sich die Traumstraße der Welt hier in eine Galerie der Bergriesen, die der berühmte Berliner Naturforscher Alexander von Humboldt als „die Strasse der Vulkane“ bezeichnet hat. Vorbei an der kleinen Andenstadt Machachi führt Sie Ihr Weg zu dem Saquisili Indio-Markt, der noch weitgehend von modernen Einflüssen verschont, einen guten Eindruck eines typischen Hochlandmarktes vermittelt. Von den umliegenden Bergen kommen die Bauern in ihren bunten Trachten zusammen, um ihre Produkte zu verkaufen und anschließend ihre Mulis und zum Teil auch noch ihre Lamas mit dem zu beladen, was sie selbst erworben haben. Von dem Indiomarkt führt Sie der Weg zu der Hacienda La Cienega zurück, die unweit der Panamericana zwischen Lasso und Saquisilí wie ein kleines Schloss mit langer Eukalyptusallee und eigener Familienkapelle einen Großgrundbesitz markiert, der seit Jahrhunderten der altspanischen Familie des Marqués de Maenza gehört. Die Hacienda wurde 1982 in ein Hotel mit Restaurant umgewandelt und der Garten mit der Kapelle für die Gäste geöffnet. F/M/A
05. Tag Freitag: Cotopaxi Nationalpark
Heute steht der Besuch des berühmten Vulkans Cotopaxi (5.897 m) auf dem Programm. Der Cotopaxi ist der höchste noch aktive Vulkan der Welt. Etwa 10 km hinter dem Eingang zum Nationalpark, informiert ein kleines Museum über die Vegetation und die Tierwelt. Dann fahren Sie weiter in den Nationalpark hinein auf die weite Hochebene in der Basis des Cotopaxi zu der Lagune Limpiopungo. Dies ist ein See auf 3800 m Höhe am Fuss des Bergs Rumiñahui gelegen. Bei einer einfachen Wanderung um den See lernen Sie die spezielle Flora des Paramo ( Andenhochlandes ) kennen und halten Ausschau nach den heimischen Vögeln: Andenkondor, Andenmöwe, Andenbekassine und auch dem Ecuador-Andenkolibri. Anschliessend wandern Sie zu dem rustikalen Refugium Tambopaxi, wo Sie mit einem atemberaubenden Blick auf den Cotopaxi zu Mittag essen. Nach einer kurzen Wanderung gelangen Sie zu den Ruinen „El Salitre”, einem heiligen Ort aus der Vor-Inka-Zeit mitten im Park. Von diesem Hügel aus, der von einem niedrigen Steinwall umgeben ist, haben Sie eine grossartige Aussicht auf die Lahare-Felder des Cotopaxi und die weite Ausdehnung des Naturparks. Am Nachmittag kehren Sie zurück nach nach Lasso, wo Sie erneut in der Hacienda La Cienega übernachten. In dieser Hacienda hat 1802 auch Alexander von Humboldt – als er den Cotopaxi studierte – gewohnt. F/M/A
06. Tag Samstag: Quilotoa Kraterlagune in der andinen Hochebene
An diesem Tag werden Sie auf einer ca. 6-stündigen Rundfahrt die Gegend von Chugchilán kennenlernen, die eine der landschaftlich beeindruckendsten in Ecuador ist. Zunächst fahren sie Richtung Süden bis nach Zumbuahua. Zumbuahua ist ein kleines, farbenfrohes Dorf, das von 40 einheimischen Familien bewohnt wird. Etwa 10 km nördlich liegt die blaugrünschimmernde Kraterlagune von Quilotoa (ca. 4.000 m). Dieser See ist einer der schönsten vulkanischen Kaltwasserseen der ecuadorianischen Anden. Von dem Kraterrand aus kann man in der Ferne verschiedene schneebedeckte Vulkane erblicken. Nach einem 1-stündigen Spaziergang geht es über Chugchilán und Sigchos wieder zu der Panamericana zurück. Auf dieser Fahrt werden Sie wiederholt Stops einlegen, um die ursprünglichen Dörfer und die wundervolle Landschaft, die eine grosse Vielfalt an Orchideen und Vögeln beheimatet, noch besser bewundern zu können. Über die Panamericana fahren Sie weiter nach Süden zu der Hacienda Leito. Die Hacienda liegt in dem Patate-Tal gegenüber dem Vulkan Tungurahua. Weite Flächen der umliegenden Berghänge sind von ursprünglichem Nebelwald bewachsen, der sich bis ins Hochland erstreckt. In dieser Region hat sich die prähispanische Panzaleos-Kultur ( 1200-500 v. Chr. ) entwickelt. Einige archäologische Funde aus dieser Zeit sind im Wohnzimmer des Landgutes ausgestellt. F/M/A
07. Tag Sonntag: Blumenfelder und Kaffeplantagen
Eine leichte Wanderung führt Sie durch die Obstplantagen und Weideflächen des Patate Tal zu einer Blumenplantage. Hier werden Sie erfahren wie Ecuador zu einem der wichtigsten Blumenexporteure der Welt wurde und können die Farben und den Duft der Blumenfelder geniessen. Auf einer anderen Farm werden Sie 200 Jahre alte Kaffeebüsche und Avocadobäume sehen und bekommen Gelegenheit diese besonderen Erzeugnisse zu probieren. Mittagessen in der Hacienda Leito. Der Nachmittag steht Ihnen zur Entspannung zur freien Verfügung. F/M/A
08. Tag Montag: Flug zu den Achuar - Amazonas Indianern
Sie fahren heute auf der Wasserfallroute entlang des Flusses Pastaza vom Hochland von über 2000m hinab zu der kleinen Tropenstadt Shell auf ca. 1100m. Schon bald geht die eher karge Hochlandvegetation der Anden in dichte tropische Vegetation über. Es geht durch das Tal des Rio Pastaza vorbei an vielen Wasserfällen zu dem Flughafen des kleinen Dschungelortes Shell/Mera. Mit einem Kleinflugzeug geht es dann von dort in den Südosten Ecuadors - in den Dschungel nach Kapawi. Die gleichnahmige Lodge befindet sich in einer der abgelegensten Gegenden des ecuadorianischen Amazonasbeckens in der Provinz Pastaza. Sie fliegen zuerst zu der Landepiste nahe des kleinen Dorfes Kapawi, und von dort aus fahren Sie in etwa ½ Stunde im Motorkanu zur Kapawi Lodge. Während der Kanufahrt können Sie die Natur und das einmalige Ökosystem des Amazonasbeckens bestaunen, welches Tierarten wie Brüllaffen, Süsswasserdelphine und unzählige Vögel und Schmetterlinge beherbergt. 1996 fertiggestellt, ist Kapawi eine der neuesten Öko-Lodges in Südamerika. Erbaut in Zusammenarbeit mit der Eingeborenen-Organisation OINAE stellt Kapawi ein Projekt nach dem neuesten Stand der Technik dar. Die Lodge wurde entsprechend der Architektur der Achuar Indianer konzipiert und ohne einen einzigen Metallnagel erbaut. Desweiteren werden umweltfreundliche Methoden wie z.B. Solarenergie, biologisch abbaubare Seifen und Müllrecyclingsysteme angewendet. Vom Rest der Welt getrennt zu sein bedeutet jedoch nicht, daß es an Komfort mangeln muß, zumindest nicht in Kapawi. An den Ufern des Kapawi-Sees gelegen, hat jedes Zimmer eine große Terasse, von der aus Sie die täglichen Besucher wie Tangare, Hornwehrvögel, Kolibris, Reiher und Papageien beobachten oder nachts dem Konzert der Frösche lauschen können. Es wird eine reizvolle Kombination aus internationaler und ecuadorianischer Küche unter besonderer Berücksichtigung lokaler Produkte sowie eine große Vielfalt exotischer Früchte angeboten. Alkoholfreie Getränke, Imbisse und heißes Wasser für Kaffee oder Tee sind den ganzen Tag über erhältlich und die Doppelzimmer sind jeweils mit eigenem Badezimmer, Solardusche und Strom ausgestattet. Sie lernen Ihren Naturführer und Ihren Achuarführer kennen und bekommen im Gespräch mit ihnen erste Eindrücke von der Denk- und Lebensweise der Achuar. F/M/A
Achuar ist der Name einer der 4 Gruppen der Sprachfamilie Jivaro (Achuar, Shuar, Aguaruna und Huambisa). Mit einer Bevölkerung von ca. 80.000 stellen die Jivaro die wichtigste einheitliche Gruppe des Amazonasbeckens dar. Bekannt für ihre Kriege untereinander leben die Achuar heute friedlich miteinander, die meisten von ihnen in kleinen Dörfern. Diese Lebensart wurde ihnen von Missionaren vorgeschlagen. Sie produzieren ihre Produkte in kleinen Parzellen – „chacras“ – und ernähren sich durch die Jagd, das Fischen und den Regenwald. Zu Beginn der 70er Jahre waren die Achuar die einzigen der Jivaro Sprachfamilie, die nicht ihre Kultur durch Kontakt mit der westlichen Welt verloren haben. 
Kapawi ist ein Ort mit vielfältigen Möglichkeiten und großer Flexibilität, daher gibt es keine festgelegten Programme. Sie können zusammen mit Ihrem Führer und Ihrer Gruppe Ihren Aufenthalt so planen, dass er genau Ihren Interessen und Ihrer physischen Kondition entspricht. Bei diesen Exkursionen besuchen Sie verschiedene Achuargemeinden, machen Kanuausflüge auf Flüssen und Seen sowie Vogelbeobachtungen. Übernachtet wird je nach Art der Tour, für die Sie sich entschieden haben, in der Lodge, in Zelten oder sogar in den Achuargemeinden. Rund 4500 Achuar Indianer leben hier inmitten des Amazonas Regenwald in 60 idigenen Gemeinschaften auf einer Fläche von 5000km². Sechs dieser Gemeinden, Sharamentsa, Wayusentsa, Kusutka, Washirpas, Ishpingo und natürlich Kapawi, befinden sich in der näheren Umgebung der Lodge. Bei Ihren Besuchen in einigen dieser Gemeinden wie auch bei Ihren Gesprächen mit Ihrem Achuar Führer in der Lodge wie auch auf den Wanderungen und Kanuausflügen werden Sie viel über die Achuar erfahren. Sie lernen ihre Medizinal- und Nutzpflanzen kennen, lauschen ihren Erzählungen über die mächtigen Geister des Waldes, erfahren wie wichtig der Dschungel für die Achuar ist und warum sie diesen Lebensraum auf keinen Fall verlassen wollen. F/M/A
12. Tag Freitag Rückkehr in die Anden
Geniessen Sie am Morgen noch einmal die wunderbare Sicht über den See und die Lodge und erleben Sie wie der Regenwald mit den ersten Strahlen der Sonne zu Leben erwacht und die Tiere Ihre Aktivitäten aufnehmen. Nach dem Frühstück wandern Sie wieder zurück zum Fluss, wo Sie bereits Ihr motorisiertes Kanu erwartet um Sie zurück flussaufwärts zu der Indianer Gemeinschaft Kapawi zu bringen. Von hier fliegen Sie dann zurück hoch in das andine Hochland nach Quito. Von Quito folgen Sie der Panamerikanischen Landstrasse nach Norden zu der Vulkanlagune San Pablo und weiter zu der nahe gelegenen Hacienda Cusin . Sie wohnen im außergewöhnlichsten Hotel der Otavalo-Region (ca. 10km südöstlich der Stadt). Die Zimmer sind mit antiken spanischen Gemälden, hölzernen Armstühlen und Kronleuchtern ausgestattet und das Grundstück wurde in einen eleganten Park mit Teichen und bunten Blumenbeeten verwandelt. Doch nicht nur die Anlage, insbesondere die exquisite Küche, eine der Besten in ganz Ecuador, lohnen den Besuch. F/M/A
13. Tag Samstag: Otavalo Indio Markt
Bereits am sehr frühen Samstagmorgen wird der Marktplatz von Otavalo (Poncho Plaza) lebendig. Hunderte Verkäufer bauen ihre Stände auf, Kunsthandwerker verkaufen Waren an die Händler, bevor die Käuferscharen eintreffen. Ab 09:00 Uhr ist der Platz ein einziges Farbenmeer und wird Sie sehr beeindrucken. Trotz des Andrangs herrscht ein ruhiges und entspanntes Treiben. Begeben Sie sich in das bunte Treiben des berühmten Indiomarktes von Otavalo, der rund um die Plaza de Ponchos stattfindet. Vermutlich war Otavalo bereits im präkolumbischer Zeit ein bedeutender Marktplatz der Cara, aber erst im vergangenen Jahrhundert wurde er zum Mittelpunkt des weltumspannenden „Otavalo-Webwarenhandels“. Die Otavaleños gelten als die grosse Ausnahme unter den Indiokulturen. Sie haben es durch die Kommerzialisierung ihrer althergebrachten Webkunst zu Wohlstand und damit verbunden auch zu einer politischen Mitsprache gebracht, ohne dabei jedoch ihre Kultur oder ihre Traditionen aufzugeben. So sprechen sie auch heute noch neben dem offiziellen Spanisch ihre Muttersprache Quichua und kleiden sich in ihren typischen Trachten. Lassen sie sich Zeit und vielleicht an dem ein oder anderen Stand zum Handeln verleiten. Die Menschen sind sehr aufgeschlossen und freundlich. Nach dem Mittagessen wandern Sie von Otavalo zu dem Wasserfall von Peguche der in einem kleinen Schutzgebiet liegt und von hier weiter zu der Lagune San Pablo. Dem teilweise asphaltierten Rundweg um den See folgend führt Sie diese schöne Wanderung unter dem Vulkan Imbabura entlang, durch andine Dorfgemeinschaften aus Lehmziegelhäusern vorbei an kleinen bewirtschafteten Landparzellen, um schliesslich wieder zu der Hacienda Cusin zu gelangen. Abendessen und Übernachtung in der Hacienda. F/M/A
14. Tag Sonntag: Die Choteños und das El Angel Naturreservat
Sie setzen Ihre Reise in den Norden des Landes fort und fahren auf der Panamericana vorbei an Ibarra durch das Tal Valle del Chota, einer faszinierenden Mischung aus tropischen Fruchtplantagen und wüstenhaften Elementen. Hier ist die einzige traditionelle schwarze Bevölkerungsgruppe des ecuadorianischen Hochlandes, Nachfolger von Plantagenarbeitern der Küstenregionen die im 17. und 18. Jahrhundert von Jesuitenmönchen in das Hochland gebracht worden sind, beheimatet. Durch das Tal führt Sie die Reise zum 15.700 ha. grossen Naturschutzgebiet Reserva Ecologica El Angel. Die Hochgebirgslandschaft ist die Heimat der meterhohen endemischen Pflanze Frailejones Gigantes. Diese Pflanze, die große Flächen des Gebietes bedeckt, erinnert von weitem an einen Mönch (Frailejon = Mönch). Neben zahlreichen Lagunen sind vor allem die kleinen Nebelwäldchen in denen sich viele Kolibriarten tummeln die weiteren Attraktionen des Naturreservates. Nach einer kleinen Wanderung durch diese einzigartige Landschaft fahren Sie zurück vorbei an Ibarra und kehren am Fusse des Vulkans Imbabura in der kolonialen Hacienda Pinsaqui ein. Entspannen Sie in den grossen gemütlichen Zimmern der im Jahre 1790 errichteten Hacienda vor den Kaminfeuern. Bis in die heutige Zeit hat die Hacienda ihren Charakter und die Authentizität aus früherer Zeit erhalten können. Sie beheimatet eine reiche Geschichte aus politischen Verhandlungen, grossen Romanzen und Legenden über seine Bewohner und Besucher. F/M/A
15. Tag Montag: Das Leben in den Anden
Sie setzen Ihre Reise über eine alte Inkastraße, die heute von Privatfahrzeugen kaum noch benutzt wird, fort. Diese wenig bekannte, landschaftlich dafür aber umso beeindruckendere Route ist sicherlich eines der grossen Juwele im nördlichen Andenbereich. Saftige Weiden, Flickenfelder, Pferde, Kühe, Lehmhäuser mit den typischen roten Ziegeldächern und indianische Bauern in traditioneller Bekleidung machen diese Erd- und Pflastersteinstraße zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gegen Mittag erreichen Sie die Hacienda Zuleta, wo Sie Ihre Zimmer mit wunderschönem Blick auf die Gärten beziehen. Ein Willkommens-Drink und typische hors-d'oeuvres werden Ihnen im Salon serviert, während der Besitzer Ihnen über Geschichte der Hacienda erzählt. Zum Abendessen gibt es eine köstliche Suppe, hauseigenen Salat und Gemüse und eine Auswahl an Fleisch, Fisch oder Huhn, die alle nach traditionellen Familienrezepten zubereitet werden. F/M/A
16. Tag Dienstag: Hacienda Zuleta
Für Frühaufsteher bieten sich Vogelbeobachtungen an oder wer mag kann sich im Melken der Kühe versuchen. Nach einem herzhaften Frühstück wandern Sie auf dem „Condor Trail“, um Kondore zu beobachten, archäologische Überreste aus der Zeit der Caranqui-Kultur und Forellenfarmen zu besichtigen. Dieser Ausflug kann auch als Reitausflug durchgeführt werden. Ein Picknick mit den frischen Produkten der Hacienda gibt es auf dem Weg. Sollte das Wetter nicht mitspielen, gibt es das Mittagessen in der Hacienda. Nach dem Mittagessen besichtigen Sie das Zentrum für Stickereiarbeiten, welches zu der Hacienda gehört, und die Käsefabrik. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, die Privatbibliothek von Galo Plaza, dem früheren ecuadorianischen Präsidenten und Sekretär der Organisation der Vereinigten Staaten, in der Hacienda aufzusuchen. Nach dem Abendessen entspannen Sie am warmen Kaminfeuer oder beobachten im Innenhof den aussergewöhnlich klaren Sternenhimmel. F/M/A
17. Tag Mittwoch: Quito - Folkloreballet im Teatro Bolivar
Sie verlassen die Ruhe der Hochland Hacienda und kehren auf der Tranozeanischen Landstrasse in das lebhafte Quito zurück. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, am frühen Abend erwartet Sie zunächst ein Abschiedsessen in dem Gourmet-Restaurant des Hotel Patio Andaluz. Anschliessend spazieren Sie durch die Altstadt zu dem nahegelegenen prunkvollen Theater „Teatro Bolivar“ um dort das Folkloreballet Jacchigua anzuschauen. Über 60 Tänzer und Musiker präsentieren in traditionellen Kostümen Tänze und Lieder der verschiedenen Kulturen Ecuadors. Übernachtung in dem Hotel Patio Andaluz. F/-/A
18. Tag Donnerstag: Vormittag zur freien Verfügung – Rückflug
Dieser Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Spazieren Sie durch die sonntägliche Ruhe der kolonialen Altstadt oder vielleicht findet sich bei einem letzten Bummel über die Avenida Amazonas mit ihren vielen kleinen Kunsthandwerkgeschäften, Buchläden und Souvenirshops ja noch das ein oder andere Andenken an diese unvergeßliche Reise. Am späten Nachmittag bringen wir Sie zum Flughafen und wünschen Ihnen eine gute Heimreise. F/-/-
F: Frühstück / M: Mittagessen oder Lunchpaket / A: Abendessen
Preis: 3959,- Euro pro Person
Einzelzimmerzuschlag 1387,- Euro
Im Preis eingeschlossen Leistungen:
Alle Transfers ab Ankunft bis Rückreise, Besichtigungs- und Überlandfahrten laut Programm, Unterkunft in den genannten Hotels und der Lodge oder Hotels und einer Lodge gleicher Kategorie (Doppelzimmer mit Privatbad,), Flüge Quito – Dschungel – Quito, Nationalparkgebühren, Mahlzeiten laut Programm, deutschsprachige Reiseleitung, Ausrüstung für den Dschungel (Gummistiefel, Regenponchos).
Im Preis nicht eingeschlossene Leistungen:
Getränke, Einzelzimmerzuschlag, Nationalparkgebühr, internationale Flughafengebühr Quito (USD 32.-), persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Reiseversicherungspaket.