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ECUADOR IN SÜDAMERIKA


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Ecuador ist ein wahres Paradies für Vogelbeobachter! Extra für Sie haben wir einige Spezialprogramme mit der Hilfe von Ornithologie-Experten zusammengestellt.

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Haziendas am Äquator 10 tägige Hacienda Reise

"Die dem Äquator nahe Gebirgsgegend ist der Teil der Oberfläche unseres Planeten, wo im engsten Raume die Mannigfaltigkeit der Natureindrücke ihr Maximum erreicht."

Alexander von Humboldt
Im Inkaimperium bildete Ecuador das Nordreich, dann war es spanische Kolonie, Teil von Grosskolumbien und schliesslich freier Andenstaat. Diese bewegte Geschichte begegnet Ihnen täglich in diesem vielseitigem Land, in der kolonialen Altstadt von Quito, auf dem Otavalo Indiomark und den traditionellen Haciendas. Und über allem thronen die gewaltigen schneebedeckten Gipfel der Anden.

Reiseverlauf:

01. Tag Freitag: Ankunft in den Anden - Hacienda Chillo Jijón
Ankunft in Quito, der Landeshauptstadt von Ecuador auf 2850m Höhe. Begrüssung durch den örtlichen Reiseleiter und Fahrt zu der Hacienda Chillo-Jijón. Die Hacienda wurde um 1730 von den Marquises de Miraflores als Stammhaus ihres Landsitzes wenige Kilometer von Quito entfernt gebaut und befindet sich seither in Familienbesitz. Ein Jahrhundert später wurde sie von den Marquises de San José weiter ausgebaut und von der Familie Jijón, die den Besitz über die Linie der Mutter erbte, um 1850 verschönert. Das besondere Ambiente aus 300 Jahren Kultur und Geschichte gepaart mit warmherziger Gastlichkeit bieten den perfekten Rahmen, um sich von der Reise zu erholen und bei einem Spaziergang durch die schöne Parkanlage an die Höhe der Anden zu aklimatisieren. -/-/A

Tag 02 Samstag: Altstadt von Quito - Ä quatordenkmal
Sie besichtigen die 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt Quitos. Sie ist mit ihren wunderschönen Gebäuden aus der Kolonialzeit (1700 – 1742), der Kathedrale, die hervorragende Werke der bekanntesten Künstler Quitos birgt, dem besten Museum für koloniale Kunst in Quito (Museo Nacional de Arte Colonial), dem Präsidentenpalast (Palacio de Gobierno) und anderen historischen Gebäuden die eigentliche Sehenswürdigkeit der „schönsten Hauptstadt Lateinamerikas“. Dann fahren Sie von Quito ca. 25 Kilometer zum Krater des erloschenen Vulkans Pululahua. Nach dem Mittagessen im Aussichtsrestaurant „EL Crater“ machen Sie einen Spaziergang entlang des Kraters und besuchen das Museo de Sol, in welchem Sie über die Kultur und das Wissen der Inkas informiert werden. Von hier aus spazieren Sie zu dem nahe gelegenen Äquatordenkmal Mitad del Mundo. Das Monument erinnert an die französisch-spanische geodätische Expedition von 1736-1744, die unter der Leitung von Charles de la Condamine die Position des Äquators festlegte. Hier können Sie mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel der Erde stehen und haben die Möglichkeit das ethnographische Museum im Innern des Denkmals zu besuchen. Am späten Nachmittag kehren Sie dann zu der Hacienda Chillo-Jijón zurück . F/M/A

Tag 03 Sonntag: Hacienda San Augustin de Callo
Sie fahren Richtung Süden bis Sie die Hacienda San Augustin de Callo erreichen. Sie folgen dabei den Spuren des deutschen Wissenschaftlers Alexander von Humboldt und befahren die von ihm 1802 benannte “Strasse der Vulkane”. Diese Route ist gesäumt von schneebedeckten Vulkanen. In vergangenen Zeiten hat seine mystische Schönheit die Mythologie der Inka beeinflusst und später den Spaniern den Anreiz gegeben, sich hier niederzulassen. Bäche und Flüsse fliessen vorbei an Dörfern mit kleinen Häusern und in Terassen angelegtem Farmland die Hänge der gewaltigen Anden hinunter. Die Hacienda San Augustin de Callo befindet sich am Fusse des imposanten Vulkans Cotopaxi. Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen haben, können Sie, wenn das Wetter mitmacht, zwischen einem Spaziergang, einem Ausritt zu Pferd oder der Erkundung mit dem Mountainbike wählen. Zurück in der Hacienda treffen Sie sich im Salon, um mit dem Besitzer, der Ihnen einen Überblick über die Geschichte der Hacienda gibt, einen Cocktail zu trinken. Danach geniessen Sie Ihr Abendessen, welches Spezialitäten wie Lamm, Shrimps, vegetarische Köstlichkeiten und eine Auswahl verschiedener Käsesorten beinhaltet. Das frische Gemüse, dass Ihnen serviert wird, wird im Hacienda eigenen Garten angebaut. F/M/A

Tag 04 Montag: Hacienda Yanahurco
Nach dem Frühstück fahren Sie am Fuß des Cotopaxi entlang zur Hacienda Yanahurco, die sich auf der südöstlichen Seite des Cotopaxi-National Parks befindet. Sie ist umgeben von dem beeindruckenden Anden-Panorama des Antisana, Sincholagua und Quilindaña und erstreckt sich über 26.000 Hektar. Somit ist die Hacienda Yanahurco die grösste Hacienda in den ecuadorianischen Anden. Auch hier steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung und Sie entscheiden selbst, ob Sie sich einfach entspannen wollen oder an den zahlreichen Aktivitäten die die Hazienda anbietet, Ausflüge mit dem Geländewagen oder dem Pferd, Wanderungen und Bergsteigertouren, teilnehmen möchten. Sie können auf dem Gelände der Hazienda auch angeln oder die einheimische Flora und Fauna beobachten. Zu Abend essen Sie in dem gemütlichen Ambiente der Hazienda in der Sie auch übernachten werden. F/M/A

Tag 05 Dienstag: Hacienda Yanahurco
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Hacienda haben Sie heute nochmals die Möglichkeit Tagesausflüge in die nähere Umgebung zu machen, um die pure und ursprüngliche Schönheit dieses Heidelandes besser kennen zu lernen und mit etwas Glück verschiedene Tiere wie z.B. Hirsche, Schwarzbären, Füchse, Berg-Löwen (Puma), Tapire, Moorhasen und Wölfe zu beobachten. Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn nicht selten können Sie Kolibris, verschiedene Adlerarten, Anden-Gimpel, Kiebitze, Caracarás (Anden-Habichte) und natürlich den unumstrittenen "König der Anden", den mächtigen Kondor sehen. Ein ideales Ausflugsziel ist der nur eine Reitstunde von der Hazienda entfernten "Sebretana"-Felsen auf dem der Kondor bevorzugt sein Nest baut. Ihren Lunch werden Sie dann inmitten dieser einzigartigen Landschaft zu sich nehmen. Am Abend geht es dann wieder zurück zur Hazienda, wo Sie wiederrum in deren gemütlichen Ambiente zu Abend essen und übernachten werden. F/L/A

Tag 06 Mittwoch: Cotopaxi Nationalpark – Termas de Papallacta
Der bekannte Vulkan Cotopaxi (5.897 m) ist der höchste noch aktive Vulkan der Welt. Von der Hacienda Yanahurco gelangen Sie zu den Ruinen „ El Salitre”, ein Ort aus der Vor-Inka-Zeit mitten im Nationalpark. Von diesem Hügel aus, der von einem niedrigen Steinwall umgeben ist, haben Sie eine grossartige Aussicht auf die Lahare-Felder des Cotopaxi und die weite Ausdehnung der andinen Hochebene. Anschliessend wandern Sie zum rustikalen Refugium Tambopaxi, wo Sie mit einem atemberaubenden Blick auf den Cotopaxi zu Mittag essen. Am Nachmittag fahren Sie dann nach Norden zwischen den Bergen Pasochoa und Rumiñahui hindurch aus dem Nationalpark heraus über eine wunderschöne alte Pflastersteinstraße nach Machachi. Von hier aus geht Ihre Reise weiter über die Interozeanische Landstraße nach Osten durch das Tal von Pifo und weiter über den Andenpaß (4.050 m) nach Papallacta. Ein kurzes Stück unterhalb des Passes speisen Thermalquellen des Vulkans die schönste Badeanlage des Landes, in der Sie sich auf 3700 m Höhe herrlich entspannen werden. Eingebettet in Nebelwälder und die bizarre, immergrüne Paramaovegetation ist diese Anlage mit ihren gemütlichen Cabañas ein unvergessliches Erlebnis. Bei gutem Wetter können Sie sogar den Eisriese Antisana (5.758 m) beim Baden erblicken. Übernachtung in dem Hotel „Thermas de Papallacta“. F/M/A

Tag 07 Donnerstag: Papallacta – Cayambe – Hacienda Zuleta
Von Papallacta aus geht es über den Äquator nach Norden, wo Sie gegen Mittag die Ranch Shungu Huasi erreichen werden. Hier werden Sie zu Mittag essen und können gleichzeitig den majestätischen Blick auf das schneebedeckte Cayambe-Massiv geniessen. Anschliessend fahren Sie über eine alte Inkastraße, die heute von Privatfahrzeugen kaum noch benutzt wird. Diese wenig bekannte, landschaftlich dafür aber umso beeindruckendere Route ist sicherlich eines der grossen Juwele im nördlichen Andenbereich. Saftige Weiden, Flickenfelder, Pferde, Kühe, Lehmhäuser mit den typischen roten Ziegeldächern und indianische Bauern in traditioneller Bekleidung machen diese Erd- und Pflastersteinstraße zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gegen Nachmittag erreichen Sie die Hacienda Zuleta, wo Sie Ihre Zimmer mit wunderschönem Blick auf die Gärten beziehen. Ein Willkommens-Drink und typische hors-d'oeuvres werden Ihnen im Salon serviert, während der Besitzer Ihnen über Geschichte der Hacienda erzählt. Zum Abendessen gibt es eine köstliche Suppe, hauseigenen Salat und Gemüse und eine Auswahl an Fleisch, Fisch oder Huhn, die alle nach traditionellen Familienrezepten zubereitet werden. F/M/A

08 Tag Freitag: Hacienda Zuleta
Für Frühaufsteher bieten sich Vogelbeobachtungen oder die Mitarbeit beim Melken der Kühe an. Nach einem herzhaften Frühstück wandern Sie auf dem „Condor Trail“, um Kondore zu beobachten, archäologische Überreste aus der Zeit der Caranqui-Kultur und Forellenfarmen zu besichtigen. Dieser Ausflug kann auch als Reitausflug durchgeführt werden. Ein Picknick gibt es auf dem Weg. Sollte das Wetter nicht mitspielen, gibt es das Mittagessen in der Hacienda. Nach dem Mittagessen besichtigen Sie das Zentrum für Stickereiarbeiten, welches zu der Hacienda gehört, und die Käsefabrik. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, die Privatbibliothek von Galo Plaza, dem früheren ecuadorianischen Präsidenten und Sekretär der Organisation der Vereinigten Staaten, in der Hacienda aufzusuchen. Nach dem Abendessen können Sie am warmen Kaminfeuer entspannen oder im Innenhof die Sterne beobachten. F/L/A

09 Tag Samstag: Otavalo Indiomarkt
Seit Jahrhunderten spielen regionale Märkte eine wichtige Rolle im Leben der Indios. Sie bieten regelmässig die Möglichkeit, Versammlungen abzuhalten, Handel zu treiben und Freunde zu treffen. Die bunten Märkte der Anden sind bekannt für ihre Kunsthandwerksarbeiten. Den Markt in Otavalo gibt es schon seit Vor-Inka Zeiten und er ist berühmt für seine Webarbeiten. Er ist ohne Zweifel Südamerikas bekanntester Indio-Markt. Hier verhandeln die Otavaleños in aller Ruhe und Gelassenheit, ohne die übliche Hektik und den Lärm auf anderen Märkten. Sie werden genügend Zeit haben, sich umzuschauen und auf den gepflasterten Strassen der Stadt die Otavalo Indianer in ihren traditionellen blauen Ponchos, weissen Hosen und langen geflochtenen Haaren kennen zu lernen. Gegen Mittag fahren Sie zu der Lagune San Pablo am Fuss des Vulkans Imbabura wo Sie in der Hosteria Puerto Lago mit schöner Aussicht auf dieses Naturidyll zu Mittag essen. Am Nachmittag kehren Sie in dem stilvollen Kolonialhotel Patio Andaluz im Herzen der Altstadt Quitos ein. Am Abend erwartet Sie dann ein grosses Abschiedsessen. F/M/A

10 Tag Sonntag: Vormittag zur freien Verfügung – Nachtmittag Rückflug
Dieser Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Vielleicht findet sich bei einem letzten Bummel über die Avenida Amazonas mit ihren vielen kleinen Kunsthandwerkgeschäften, Buchläden und Souvenirshops ja noch das ein oder andere Andenken an diese unvergeßliche Reise. Am Nachmittag bringen wir Sie dann zum Flughafen. F/-/-

F: Frühstück / M: Mittagessen / L: Lunchpaket / A: Abendessen


Preis: 2598,- Euro pro Person
Einzelzimmerzuschlag 655,- Euro


Im Preis eingeschlossen Leistungen:
Alle Transfers ab Ankunft bis Rückreise im Reisebus, Besichtigungs- und Überlandfahrten laut Programm, Unterkunft in den genannten Hotels oder Hotels gleicher Kategorie (Doppelzimmer mit Privatbad), Flug Cuenca - Quito, Nationalparkgebühren, Mahlzeiten laut Programm, deutschsprachige Reiseleitung.

Im Preis nicht eingeschlossene Leistungen:
änke, Einzelzimmerzuschlag, Flughafengebühr Quito (USD 32.-), persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Reiseversicherungspaket.


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