![]() |
![]() |
![]() |
ECUADOR IN SÜDAMERIKA
Ecuador ist ein wahres Paradies für Vogelbeobachter! Extra für Sie haben wir einige Spezialprogramme mit der Hilfe von Ornithologie-Experten zusammengestellt. |

Preis:
1639,- Euro pro Person Einzelzimmerzuschlag: 138,- Euro ( nur in Quito und Bellavista möglich ) • Im Preis inbegriffen • Im Preis nicht inbegriffen |

Reiseablauf:
Tag 01 Donnerstag: Ankunft in den Anden von Ecuador
Ankunft in Quito der Landeshauptstadt von Ecuador auf 2850m Höhe. Wir holen Sie am Flughafen ab und bringen Sie zum Hostal Sierra Nevada im modernen Zentrum der Stadt. Nachmittags bekommen Sie bei einem Rundgang einen ersten Eindruck von der Hauptstadt und ihrer bewegten Geschichte. Von dem modernen Teil der Stadt im Norden mit seinen vielen Parkanlagen und der Geschäftsavenida Amazonas, geht es in den kolonialen Teil im Zentrum der Stadt. Aufgrund seiner vielen historischen Baudenkmäler wurde die Altstadt 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vom Panecillo-Hügel im Süden der Altstadt, auf dem das 43m hohe Monument der ¨Virgen de Quito¨ steht, haben Sie eine beeindruckende Aussicht über die roten Ziegeldächer der Altstadt hinweg zur Skyline der modernen Viertel von Quito im Norden sowie die umliegenden Andenkordilleren mit den herausragenden schneebedeckten Bergriesen. Abends werden im Hotel alle Details der Reise bei einem Willkommenscocktail besprochen. -/-/-
Tag 02 Freitag: Äquatordenkmal & Bergnebelwald
Von Quito aus fahren Sie über die westliche Andenkordillere in den pazifischen Bergnebelwald , wo Ihre Pferde schon auf Sie warten. Klima und Landschaftsbild wechseln immer wieder auf Ihrer Fahrt und lassen die Naturvielfalt erahnen, der Sie auf Ihrem Ritt begegnen werden. Unterwegs haben Sie Gelegenheit, das Äquatordenkmal „ Mitad del Mundo“ 15 km nördlich von Quito, sowie die Inkaruinen von Rumicucho mit ihrem legendären Sonnenkanal zu besichtigen und einen Eindruck davon zu erhalten, wie die ehemals hier ansässigen Kulturen am Äquator gelebt haben. Traditionelles ecuadorianisches Mittagessen und Weiterfahrt in das Naturreservat Bellavista , in dem unzählige Kolibris ihr Zuhause haben. Es erwartet Sie eine urige Lodge mit heißer Dusche und leckerem Essen aus der Vollwertküche. Vom Balkon Ihres Rundzimmers genießen Sie einen weiten Blick über den Nebelwald und lauschen exotischen Vogelstimmen.
F/L/A
Tag 03 Samstag: Reiten durch den Nebelwald
Nach einem reichhaltigen Frühstück reiten Sie durch saftig grüne Nebelwaldregionen mit zahlreichen Wasserfällen, während Ihr Weg langsam aber stetig bergan führt. Der Nebelwald weicht nach und nach Wiesen und Weiden, während Sie sich einem der vielen aktiven Vulkane des Landes, dem knapp 4800m hohen Pichinchamassiv nähern, an dessen Nordwestflanke sich das malerische Örtchen Nono schmiegt, Ihrem heutigen Etappenziel. Bei gutem Wetter können Sie den aschebedeckten Kraterrand in greifbarer Nähe sehen, manchmal sogar das Aufsteigen schwefliger Dämpfe. Sie zelten bei Nono auf dem Gelände einer gutbürgerlichen Farm. Beim abendlichen Kaminfeuer erzählen Ihnen die Gastgeber interessante Geschichten über Land und Leute und die drei kleinen Töchter schleichen sich ins Herz eines jeden Besuchers, ganz zu schweigen von der Forelle unserer Gastwirtin. F/L/A
Tag 04 Sonntag: Vom Nebelwald in das andine Hochland
Beim Ritt durch grünes hügeliges Weideland, vorbei an einigen herrschaftlichen Hacienden, Kampfstierzuchten und Blumenplantagen, bekommen Sie einen lebendigen Eindruck von der landwirtschaftlichen Gegenwart und Vergangenheit des Landes. Einige ausgedehnte Galloppaden entlang der Wiesen und Felder verkürzen Ihren heutigen Weg. Nahe der Siedlung Pucara überqueren Sie vulkanische Quellen, die hier aus dem Berg treten und deren warmes, schwefliges Wasser zu einem wohltuenden Bad einlädt. Bei den nächsten Quellen von El Cachaco erwarten Sie gemütliche Betten und ein warmes Abendessen in einer 300 Jahre alten Hacienda. Hier residierte einst der Graf von Amboise, Mitglied der französischen Kommission, welche Mitte des 18. Jahrhunderts im heutigen Ecuador den Äquator vermass. Messinstrumente mit einer Pariser Adresse von 1715, sowie antike Möbelstücke aus der Zeit des Luis XIV sind hier zu bewundern, während Sie im stilvollen Speisesaal dinieren.F/L/A
Nach Überquerung des Äquators von Süd nach Nord reiten Sie durch lichte Bambuswälder stetig leicht bergab in den erloschenen Vulkankrater des Naturschutzgebietes Pululahua mit seinen einzigartigen Landschaftsformationen. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen nur vereinzelt kleine Gehöfte, bei denen Hochlandbauern auf den umliegenden steilen Feldern Mais und Kartoffeln anbauen und ihre Tiere weiden. Mit 6 km Durchmessern ist der Pululuha Krater einer der mächtigsten Vulkankrater Amerikas und einer von nur zwei bewohnten Kratern weltweit. In der Kraterebene, einem friedvollen, mystischen Fleckchen Erde, bestellen die Bauern ihre steinigen Felder mit dem Ochsenpflug wie vor 300 Jahren. Die jungen grünen Maisfelder, deren Blätter im Wind rascheln, sind bleibender Eindruck dieses Reiseabschnittes. Unterkunft in einem rustikalem Landhaus. F/L/A
Tag 06 Dienstag: Lavafelder und Präinka Ruinen
Heute erkunden Sie den östlichen Teil des Kraters und beginnen Ihren Ritt mit der Umrundung des zentralen Vulkankegels Pondoña , welcher Zeugnis ablegt von vergangenen vulkanischen Aktivitäten. Auf Ihrem Weg zu der Forschungsstation Chaupisacha inmitten von üppigem Bergnebelwald überqueren Sie erodierte Lavafelder mit blühenden Orchideen und mineralischen Quellen. Vorbei an tiefen, von Lavaströmen gekerbten Schluchten verlassen Sie den Vulkankrater und gelangen schliesslich in das schmale Tal des Rio Blanco , in dessen warmen Klima Zuckerrohr, Kaffeesträucher und tropische Früchte gedeihen. Wenn die Strahlen der Abendsonne über der prä-inkaischen Festung “Portalanza” durch die Wolken brechen, bietet sich Ihnen ein ganz besonderer Anblick. Aguacatal (Avocadobaum) ist der Name der idyllischen, abgelegenen Farm, auf der Sie heute übernachten. F/L/A
Tag 07 Mittwoch: Aktiver Erholungstag
Nachdem Sie mehr als die Hälfte der Strecke nach Otavalo zurückgelegt haben, legen Sie heute eine Pause ein und verweilen an diesem sagenhaft schönen Flecken Erde. Zu Ihrer Stärkung zaubert Doña Hilda hier fernab der Zivilisation einen original österreichischen Kaiserschmarrn und erzählt neugierigen Gästen gerne die sonderbare Geschichte dieses Gerichtes. Wer möchte kann an einem 2-stündigen Ritt zum Vulkanfluss Rio Blanco teilzunehmen und ein erfrischendes mineralisches Sprudelbad nehmen. Auch eine Wanderung entlang des Guayllabamba-Tales, mit Besichtigung über 1000 Jahre alter Schriftzeichen oder der Besuch eines kristallinen Bergwasserfalles sind Unternehmungen die Ihnen zur Auswahl stehen. Bei Einbruch der Dunkelheit erwartet Sie ein kraftvolles Kaminfeuer im rustikalen Speisesaal. F/L/A
Tag 08 Donnertag: Das Silberminen Gebiet um San José de Minas
Dies ist ein Tag für Abenteuerlustige. Nach Überquerung des tosenden Guayllabamba - Flusses beginnen Sie auf schwindelerregenden, steilen Pfaden Ihren Ritt durch atemberaubende Landschaften nach Norden. Stückweise müssen die Pferde in schwierigem Gelände geführt werden, eine gute Kondition ist daher unbedingt erforderlich. Gegen abend erreichen Sie das in den Bergen gelegene "Wild-West-Städtchen" San José de Minas, in einem ehemaligen Silberminen-Gebiet, von dessen Glanz aus vergangener Zeit nur noch die mächtige koloniale Kirche zeugt. In den Nebengebäuden der alten Kathedrale haben Marcelo und Janet ein einfaches aber originelles Gasthaus eingerichtet. Wenn Marcelo aus dem tiefsten Ecuador seinen Faible für deutsche Country-Musik eingesteht und damit die Disco-Boxen zum Schwingen bringt, steigt die Stimmung, bevor endlich alle erschöpft von diesem Tag in die Betten fallen. F/L/A

Das fruchtbare Tal von Minas hinter sich lassend, reiten Sie heute noch einmal 1000m hinauf in die windbeherrschten Hochanden . Entlang der Wiesen und Felder des ursprünglichen, wildromantischen Hochlandes bestaunen wir die Kühe, die auf über 50 Grad steilen Bergwiesen weiden. Je weiter Sie kommen, desto indianischer werden die Gesichtszüge der Menschen, die Ihnen begegnen: Sie haben das Gebiet der Otavaleños erreicht, eine der wenigen Kulturen Ecuadors, denen die Anpassung an eine globalisierte Welt gelungen ist, ohne dafür ihre jahrhunderte alten Traditionen aufzugeben. Am späten Nachmittag gelangen Sie zu dem von fast 5000 Meter hohen Bergen umgebenen Kratersee Cuicocha. Eine Bootstour rund um die Inseln inmitten des Sees kann angeschlossen werden. Am Rande der Lagune verbringen Sie heute Ihre letzte Nacht in rustikalen Blockhütten mit romantischem Blick über den See mit seinen mystischen Abendnebeln. Wer Ecuador nicht nur gesehen sondern auch geschmeckt haben möchte, dem bietet sich heute die Gelegenheit, das traditionelle, aus der Inca-Zeit stammende Meerschwein-Gericht zu probieren!. F/L/A
Tag 10 Samstag: Otavalo Indiomarkt - Quito
Nach dem Frühstück geht es mit dem Begleitfahrzeug hinunter in das am Fusse des Imbabura-Massives gelegene Otavalo, das malerische, seiner Webkunst wegen weltberühmte Andenstädtchen. Die Wollprodukte aus Otavalo werden heutzutage in vielen Ländern auf beiden Seiten des Atlantiks vertrieben. Und so ärmlich die meisten Menschen im Vergleich zu europäischen Standards auch leben, so einfach die Behausungen auch sind, denen wir in den Bergen begegnet sind, so hat es ein Teil der Otavaleños doch zu relativem Wohlstand gebracht. Im Anschluss an den Besuch des farbenfrohen Indianermarktes und dem Genuss eines abschliessenden gemeinsamen Mittagessens fahren Sie zurück nach Quito. F/L/-
Tag 11 Sonntag: Vormittag zur freien Verfügung – Nachtmittags Rückflug
Dieser Vormittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht findet sich bei einem letzten Bummel über die Avenida Amazonas mit ihren vielen kleinen Kunsthandwerkgeschäften, Buchläden und Souvenirshops ja noch das ein oder andere Andenken an diese unvergeßliche Reise. Am späten Nachmittag bringen wir Sie zum Flughafen. F/-/-
F: Frühstück / M: Mittagessen / L: Lunchpaket / A: Abendessen
Im Preis eingeschlossen:
Alle Transfers im Privatfahrzeug, Mahlzeiten wie im Programm erwähnt, Pferd (wählen Sie unter den trittsicheren und gutmütigen Pferden jenes dessen Temparament Ihnen zusagt, von gelassen bis feurig je nach Erfahrung und Wunsch ), mehrsprachiger erfahrener Reitführer, Reitausrüstung ( Sie können zwischen Westernsätteln und englischen Sätteln wählen ), Unterkunft laut Programm oder Unterkunft der gleichen Kategorie.
Im Preis nicht eingeschlossene Leistungen:
Internationaler Flug, Mahlzeiten in Quito, Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausrüstung, individuelle Ausflüge, persönliche Ausgaben, internationale Flughafengebühr USD 32,- beim Rückflug.
Ausrüstung:
Sie durchqueren verschiedene Klimazonen und nach Sonnenuntergang sinken die Temperaturen drastisch ab. Somit ist leichte aber auch warme Kleidung erforderlich. Am besten ausgestattet ist man mit leichter, langärmeliger Kleidung während des Tages (diese schützt vor der Sonne und vor Insekten). Ein Sweatshirt, Pullover oder eine Fleecejacke werden für die kühleren Stunden empfohlen, sowie eine Jacke aus Gore-Tex oder ein ähnlicher Regenschutz, ein Hut mit breitem Rand, Sportschuhe und eventuell Reitstiefel. Gummistiefel werden von uns gestellt und sind für die kurzen Märsche besser geeignet als die Reitstiefel. Bitte denken Sie auch an Insektenschutz, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Kamera, Wasserflasche, Taschenlampe und Schlafsack.