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ECUADOR IN SÜDAMERIKA
Ecuador ist ein wahres Paradies für Vogelbeobachter! Extra für Sie haben wir einige Spezialprogramme mit der Hilfe von Ornithologie-Experten zusammengestellt. |

Termine/Preise
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Preis 2007: 1.798.- EUR Einzelzimmerzuschlag: 375.- Euro • Im Preis inbegriffen • Im Preis nicht inbegriffen • Persönliche Ausrüstungsgegenstände • Anmerkung |

Die Condorpaxi Wanderreise führt Sie durch die Kordilleren der nördlichen Anden von Ecuador. Sie wandern in den wunderschönen Bergregionen um den Imbabura und den Cayambe ebenso wie durch das weite Paramo des Cotopaxi Nationalparks. Den Höhepunkt stellt im wahrsten Sinne des Wortes die anspruchsvolle Wanderung auf den Gipfel des Illiniza Norte dar. Dort können Sie die Bergwelt der Anden von über 5000m Höhe her betrachten. Auf Ihren Wanderreise lernen Sie aber auch die Bewohner der Anden und ihre Lebensgewohnheiten auf dem Otavalo Indiomarkt, auf den Hochland Haciendas und bei Ihren Wanderungen durch das Land kennen. Geniessen Sie Ihre Reise in die Natur dieser faszinierenden Bergregion und lernen Sie ihre Flora und Fauna mit Unterstützung ihres kundigen Führers kennen.
Reiseverlauf:
Tag 01 Donnerstag: Ankunft in den Anden
Ankunft in Quito, der Hauptstadt von Ecuador und Transfer in das Hostal Sierra Nevada. Abends wird Ihr Führer mit Ihnen bei einem Willkommenscocktail alle Einzelheiten Ihrer Reise besprechen. -/-/-
Tag 02 Freitag: Äquatordenkmal und Wanderung am Pululahua Vulkankrater
Nach dem Frühstück bekommen Sie bei einer Rundfahrt einen ersten Eindruck von der Vielseitigkeit der Hauptstadt und ihrer bewegten Geschichte. Von dem modernen Teil der Stadt im Norden mit seinen vielen Parkanlagen und der Geschäftsavenida Amazonas, geht es zu den Plazas Santo Domingo, de la Independencia und San Francisco im kolonialen Teil im Süden der Stadt. Aufgrund seiner vielen historischen Baudenkmäler wurde die Altstadt 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Dann fahren Sie von Quito Richtung Norden ca. 25 Kilometer zum Äquatordenkmal. Hier können Sie mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel der Erde stehen und haben die Möglichkeit das ethnographische Museum im Innern des Denkmals zu besuchen. Anschließend fahren Sie zu dem nahegelegenen Schutzgebiet Reserva Geobotánica Pululahua, die sich im Krater des gleichnamigen erloschenen Vulkans befindet. Bei einer kleinen Wanderung durch den Krater können Sie die Schönheit der ursprünglichen Pflanzenwelt bewundern. Am Abend kehren Sie nach Quito zurück. F/M/-
Tag 03 Samstag: Otavalo Indiomarkt und Wanderung im andinen Hochland
Heute begeben Sie sich in das bunte Treiben des berühmten Indiomarktes von Otavalo, der rund um die Plaza de Ponchos stattfindet. Nach ausgiebigem Besuch des farbenfrohen Marktviertels für Nahrungsmittel, Kunsthandwerk und allerlei Souvenirs essen Sie in einem typischen Restaurant zu Mittag. Nachmittags steht eine Wanderung um die Kraterlagune Cuicocha an, die Ihnen, umgeben von typischer Hochlandvegetation, gute Ausblicke auf das innerandine Hochbecken bietet. Anschließend geht es weiter nach Cotacachi, einem kleinen Ort, der für seine Lederarbeiten berühmt ist. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Hacienda Chorlavi, in der Sie zu Abend essen und übernachten. F/M/A.
Tag 04 Sonntag: Wanderung am Vulkan Imbabura
Von der Hacienda Chorlavi fahren Sie über die Panamericana nach Norden nach Ibarra, der Hauptstadt der Provinz Imbabura und weiter zu dem idyllischen Andendorf La Esperanza. Hier beginnen Sie eine kleine Wanderung entlang der Hänge des Vulkan Imbabura ( 4600m ). Sie wandern vorbei an Weiden und Feldern bis hoch in die typische Graslandschaft der Hochanden. Anschliessend fahren Sie weiter zur Pferderanch Shungu Huasi, wo Sie zu Mittag essen und einen herrlichen Blick auf das schneebedeckte Massiv des Cayambe haben. Nachmittags fahren Sie über einen Andenpaß (4.050 m) nach Papallacta. Ein kurzes Stück unterhalb des Passes speisen Thermalquellen die schönste Badeanlage des Landes, in der Sie sich auf 3700 m Höhe herrlich entpnen können. Eingebettet in Nebelwälder und die bizarre, immergrüne Paramaovegetation ist diese Anlage mit ihren gemütlichen Cabañas ein unvergessliches Erlebnis. Bei gutem Wetter können Sie sogar den Eisriesen Antisana (5.758 m) beim Baden erblicken. Sie übernachten in dem Hotel „Thermas de Papallacta“. F/M/A
Tag 05 Montag: Beginn des Condor-Paxi Trek am Pasochoa
Von Papallacta aus fahren Sie in die Richtung des Vulkans Pasachoa, dort beginnt Ihr Trekking. Wenn Sie in Richtung Gipfel (4200 m) steigen, können Sie die Felsschluchten und die Nachbargipfel des Antizana, Rumiñahui und Cotopaxi, die ihr bestes Profil präsentieren, sehen. Sie ziehen in Richtung Süden und folgen am Krater-Rand eines erloschenen Vulkans einem leicht begehbaren Pfad. Hier werden oft Kondore und Greifvögel gesehen. Sie steigen wieder ab und fahren zur Basis des Vulkan Rumiñahui. Abendessen und Übernachtung in der Hacienda Porvenir. F/M/A
Tag 06 Dienstag: Cotopaxi Nationalpark
Heute ist Ihre Wanderung eher flach wenn Sie zum Cotopaxi Nationalpark wandern und seine Nordgrenzen erforschen. Sie werden die Pre-Inka-Ruinen von El Salitre besuchen und gleichzeitig die prächtige Aussicht auf die Cotopaxi Gletscher geniessen. Danach setzen Sie Ihr Trekking über die weite Hochebene zu dem Limpiopungo See fort. Etwas später erreichen Sie das rustikale Bergrefugium Tambopaxi welches mitten zwischen den Cotopaxi und Rumañahui Vulkanen liegt. Abendessen und Übernachtung in dem Refugium. F/M/A

Tag 08 Donnerstag: Besteigung des Vulkan Illiniza Nord
Der heutige Tag beginnt mit einer Fahrt von Cuello de Luna in Richtung Norden über die Panamericana nach Tarqui und von hier in das 7 km entfernte Dorf El Chaupi (ca. 3.200 m). Nun geht es über einen Feldweg in ca. 2 Stunden bis nach La Virgen (3.950 m), einer kleinen Ebene mit einem Marienschrein unterhalb der Illinizas, die den Bergsteigern als Lagerplatz und Parkplatz dient. In La Virgen können Sie den Polylepis-Wald (Papierbaum) bewundern, dessen Bäume eine sehr feine vielschichtige Rinde haben, der sie Ihren Namen verdanken. In einer gut dreistündigen Wanderung von La Virgen (3.950 m) erreichen Sie die Nuevos Horizontes Schutzhütte in 4.600 m Höhe. Bei guter Akklimatisation werden Sie den Aufstieg zum Nordgipfel der durch einen Sattel getrennten Zwillingsgipfel in Angriff nehmen. Das Gipfelkreuz auf 5.126 m werden Sie in 2 Stunden erreichen, zurück geht es nach der Gipfelrast in einer Stunde. Der Weg von der Hütte zum Auto dauert wiederum ca. 2 Stunden. Am Nachmittag bringt Sie die Fahrt über die Panamericana zu der Alberge Cuello de Luna zurück. Dort werden Sie Ihr Abendessen geniessen und übernachten. F/M/A

Heute werden Sie auf einer ca. 6-stündigen Rundfahrt die Gegend von Chugchilán kennenlernen, die eine der landschaftlich beeindruckendsten in Ecuador ist. Zunächst fahren sie Richtung Süden bis nach Zumbahua. Zumbahua ist ein kleines, farbenfrohes Dorf, das von 40 einheimischen Familien bewohnt wird. Etwa 10 km nördlich liegt die blaugrünschimmernde Kraterlagune von Quilotoa (ca. 4.000 m). Dieser See ist einer der schönsten vulkanischen Kaltwasserseen der ecuadorianischen Anden. Vondem Kraterrand aus kann man in der Ferne schneebedeckte Vulkane erblicken. Nach einem 1-stündigen Spaziergang geht es über Chugchilán und Sigchos wieder zu dem Akklimatisationszentrum zurück. Auf dieser Fahrt werden Sie wiederholt Stops einlegen, um die ursprünglichen Dörfer und die wundervolle Landschaft, die eine grosse Vielfalt an Orchideen und Vögeln beheimatet, in Ruhe geniessen zu können. Übernachtung und Abendessen in der Alberge Cuello de Luna. F/M/A
Tag 10 Samstag: Wanderung am Chimborazo ( 6310m )
Sie fahren über die Panamericana nach Süden über Ambato und Salasaca zum höchsten Berg Ecuadors, dem Chimborazo (6310m). Durch eine malerische Felderlandschaft windet sich die kurvenreiche Straße durch Schluchten hinauf zur wunderschönen Hochfläche an den Hängen des Chimborazo. Immer wieder sehen Sie Lamas, die hier noch als Nutztiere gehalten werden, so wie Vicuñas und Alpakas. Sie fahren bis zur Hermanos-Carrel-Hütte, der unteren der zwei Schutzhütten und wer möchte kann auch zur oberen Hütte bis auf 5000m aufsteigen. Nach dem Lunch setzen Sie die Fahrt Richtung Riobamba fort. Die Provinzhauptstadt liegt umgeben von den Bergen Chimborazo, Carihuayrazo, Altar und Tungurahua auf der Turi-Hochebene und gilt als das bedeutenste Agrarzentrum der ecuadorianischen Anden. Sie werden in dem stilvollen Landgasthaus Hostería Abraspungo übernachten. F/M/A.
Tag 11 Sonntag: Zugfahrt durch die Anden
Nach dem Frühstück geht es nach Alausi zur Zugstation, wo eine faszinierende Zugfahrt durch die Anden startet. Sie befahren die bereits im Jahre 1902 fertiggestellte, bis heute steilste Bahnstrecke der Welt - eine wahre technische Meisterleistung. Vor Chanchan bewältigt der Zug die interessanteste Passage, die sogenannte "Teufelsnase", wo er im Schrittempo in Zickzack-Kehren in wenigen Minuten die über 100 Höhenmeter bewältigt. Anschliessend wird die Reise vom andinen Hochland Richtung Westen zur Küste fortgesetzt. Auf der Fahrt wird das Klima immer tropischer und schliesslich entdecken Sie weite Plantagen von Bananen, Ananas, Reis, Zuckerrohr und vieles mehr. Sie werden einen kurzen Halt machen um in den Genuss von frischen Früchten zu kommen. Entlang des drei Kilometer breiten Flusses Río Guayas, dem breitesten Fluss Südamerikas, der in den Pazifik mündet, erreichen Sie schliesslich Guayaquil. Übernachtung im Hotel Doral Guayaquil. F/L/-

Stadbesichtigung der grössten Stadt Ecuadors, die gleichzeitig auch das Finanz-, Wirtschafts-, und Industriezentrum des Landes ist. Danach besuchen Sie das Cerro Blanco Wald Reservat. Dieses Reservat liegt im trockenen Tropenwald und hat eine beeindruckende Vielfalt an Tieren insbesondere Vögel (mehr als 190 Arten). Unter diesen Arten findet man z.B den grünen Papagei von Guayaquil und Falken aber auch Brüllaffen, Ozelote, Pumas, Jaguare und Wildschweine. Nach einer kleinen Wanderung werden Sie einen Picknick-Lunch machen. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Guayaquil. Übernachtung im Hotel Doral Guayaquil. F/M/-
Tag 13 Montag: Vormittag zur freien Verfügung – Nachtmittags Rückflug
F: Frühstück / M: Mittagessen oder Lunchpaket / A: Abendessen
Preis:
1798,- Euro pro Person
Einzelzimmerzuschlag 2007: 375,- Euro
Im Preis eingeschlossen:
Alle Transfers von Ankunft bis Rückreise, Besichtigungs- und Überlandfahrten laut Programm, Übernachtung in den genannten Hotels und Haziendas ( oder Hotels und Haciendas der gleichen Kategorie ) in Doppelzimmern mit privatem Badezimmer, Verpflegung laut Programm, alle Exkursionen und Besichtigungen laut Programm, deutschsprechende Reiseleitung, Nationalpark- und Eintrittsgebühren.
Im preis nicht eingeschlossene Leistungen:
Internationaler Flug, Mahlzeiten in Quito, Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausrüstung, individuelle Ausflüge, persönliche Ausgaben, internationale Flughafengebühr USD 32,- beim Rückflug.
Persönliche Ausrüstungsgegenstände :
Regenkleidung, Taschenlampe, Sonnencreme, Ferngläser, Hut oder Kappe als Sonnenschutz, warme Kleidung, Tagesrucksack, Schlafsack, Feldflasche, Fotokamera.
Anmerkung :
Der Trek ist ein moderater Trek, der allerdings sehr anstrengend werden kann, wenn man nicht ausreichend akklimatisiert ist. Er erfolgt auf Wegen, aber auch querfeldein durch Matsch und Wälder. Erwarten Sie keine gut markierten Wege, wie man sie beispielsweise in den Alpen oder in den nordamerikanischen Nationalparks vorfindet.