Bahnreisen in Ecuador
Die Geschichte der Eisenbahn in Ecuador begann bereits im Jahre 1860.
Doch es dauerte bis 1899 bis unter der Leitung der amerikanischen Ingenieure Harman und Morely mit dem Bau der "schwierigsten Bahnstrecke der Welt" begonnen wurde.
Eine gewaltige Felswand, "die Teufelsnase", kostete viele Menschenleben und die Zick-Zack Strecke auf der der Zug in Kehren die Höhe bewältigt gilt noch heute als Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Dabei bewältigt der Zug auf der kurzen Strecke von Alausi bis Sibamba rund 800 Höhenmeter.
Schliesslich erreichte 1902 der erste Zug Alausi und 1905 Riobamba. Im Jahre 1908 fuhr dann der erste Zug durch "die Strasse der Vulkane" in Quito ein.
In den 50er Jahren wurde dann auch der Norden des Landes mit einer Bahnstrecke erschlossen die über Ibarra von den Anden bis hinunter in die tropischen Wälder führte.
Heute werden noch drei Strecken in den ecuadorianischen Anden befahren und eine Bahnreise hat immer noch ein Flair von Abenteuer, sei es mit dem restaurierten Schienenbus oder der alten Diesellok und die gemütliche Geschwindigkeit ermöglicht die vorbeiziehenden Landschaften in Ruhe zu geniessen.
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